Zur Geschichte der KUG-Gebäude

Neubau

Der Bau am Kroisbach neben dem Palais Meran wird, wegen seiner architektonischen Gestaltung „Klavier“ genannt. 1982 wurde ein internationaler Wettbewerb für den Bau mit Unterrichtsräumen und einer Bibliothek ausgeschrieben, als dessen Sieger der Wiener Architekt Klaus Musil hervorging. Der Baubeginn des ersten Abschnitts erfolgte am 16. November 1988, die Eröffnung viereinhalb Jahre später am 14. Mai 1993.

Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt etwa 3300 Quadratmeter. Im Obergeschoß sind Ensemble- und Seminarräume untergebracht, im ausgebauten Dachgeschoß 83 Einzelunterrichtsräume. Die Aula mit ihren 130 Sitzplätzen dient nicht nur als Proberaum für das Universitätsorchester, sondern ist auch Veranstaltungsraum für kleinere Konzerte und Vorlesungen. Besondere Ansprüche stellt das Haus an die Schalltechnik: die Zwischenwände sind doppelschalig ausgeführt, die Decken schallreflektierend beziehungsweise schallschluckend angelegt. Doppeltüren zu allen Übungsräumen bringen eine zusätzliche Isolierung.

Mit dem Abbruch des "Justhauses" – der ehemaligen Licht- und Wasser-Heil-Anstalt "Jungborn" – am 15. September 1998 erfolgte der Baubeginn des zweiten Abschnittes des Neubaus, in welchem seit Ende Februar 2000 die Bibliothek und das Archiv der KUG untergebracht sind.