Zur Geschichte der KUG-Gebäude

Reiterkaserne

Seit dem Umbau der denkmalgeschützten ehemaligen Reiterkaserne zu Unterrichts- und Büroräumen für die Kunstuniversität Graz und der Schaffung von Konzertsälen und einer Werkstätte für die Bühnenbildner, ergänzt das Gebäude in der Leonhardstraße 82 seit 2007 den Campus. Das in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts entstandene Gebäude diente  rund einhundert Jahre als Kaserne – die  letzten militärischen Bewohner waren britische Soldaten während der Besatzungszeit – ehe  es Mitte 1950 von der Bundesgebäudeverwaltung übernommen und in Büros und Wohnungen umgewandelt wurde. Im August 2005 begann man, nach Plänen des Grazer Architekten Josef Hohensinn, mit der Revitalisierung des Gebäudes. Bestehende Gewölbe wurden freigelegt, der Innenhof umgestaltet und die Mauer entlang der Leonhardstraße entfernt. Ein Baukörper, der sich formal klar vom bereits bestehenden  Gebäude abhebt, ergänzt den Komplex. Er ist über einen Verbindungsgang an den Osttrakt angebunden und beinhaltet das Foyer sowie Unterrichtsräume. Der nach der österreichischen Opernsängerin und ehemaligen KUG-Professorin benannte Ira-Malaniuk-Saal befindet sich im ersten Stock der Reiterkaserne und dient als Konzertsaal.