Günther Eisel

* 24. September 1901 in Graz

† 29. Juni 1975 in Graz

Eisel wurde am Grazer Konservatorium ausgebildet, wo er bis 1938 auch Violine, Klavier und Orgel unterrichtete. Aufgrund seiner Ehe mit einer Jüdin wurde über ihn von 1938-1945 ein Berufsverbot verhängt. Nach dem Krieg war er maßgeblich am Wiederaufbau der Grazer Musiklehranstalten beteiligt. Während seiner Zeit als Direktor des „Steiermärkischen Landeskonservatoriums“ zählte auch Alfred Brendel zu seinen Schülern. Von 1963 bis 1973 unterrichtete Eisel an der Akademie, später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz.