Erich Marckhl – Musikausbildung in der Steiermark nach 1945. Brüche und Kontinuitäten

Eine eingehende Beleuchtung des Aufbaus und der Entwicklung der Musikausbildung in der Steiermark nach 1945 scheint angesichts des Fehlens einer Gesamtdarstellung und der überwiegenden Thematisierung Wiens in diesem Bereich unbedingt notwendig. Das Vorhaben ist auch angesichts personeller wie inhaltlicher Kontinuitäten zur NS-Zeit dringlich. Während im deutschsprachigen Raum bereits wichtige Institutionen auf Brüche und Kontinuitäten erforscht wurden, bildet die Steiermark einen „blinden Fleck“ auf der Landkarte. Der Komponist, Musikpädagoge und Kulturpolitiker Erich Marckhl war eine zentrale Persönlichkeit in der Musikausbildung vor und nach 1945, sein Netzwerk reichte weit über die Steiermark hinaus. Durch die Darstellung seines Wirkens, das Ästhetik, Pädagogik und Kulturpolitik umfasst, können Strategien, Leitbilder und ideelle Hintergründe erforscht und eine längst überfällige nationale und internationale Kontextualisierung der steiermärkischen Situation erreicht werden.

Das Projekt untersucht Entwicklung und Zusammenspiel aller die Musikausbildung tragenden Institutionen: die Neuorganisation des Musikschulwesens, die Wiedereröffnung des Landeskonservatoriums und dessen Umwandlung in die Akademie für Musik und darstellende Kunst. Neben biographischen und institutionsgeschichtlichen Quellen wird der Nachlass Erich Marckhls (1902-1980) ausgewertet. Marckhl war in allen Bereichen in leitender Funktion tätig bis hin zur künstlerischen und wissenschaftlichen Positionierung der Akademie. Auf Brüche und Kontinuitäten verweisen bereits biographische Eckdaten: Studium der Germanistik, Philosophie, Musikwissenschaft, Komposition; Lehrtätigkeit in Wien und Dortmund; 1939 Fachinspektor für Musik an höheren Schulen, 1940-1945 Professor für Musikerziehung an der Wiener Reichshochschule; 1952-1970 steirischer Landesmusikdirektor; ab 1957 Direktor des Landeskonservatoriums, 1963-1971 Präsident der Akademie. Marckhls Schriften stellen ein einzigartiges Zeitzeugnis dar. Die rhetorisch ausgefeilten Vorträge aus den 1940er, -50er und -60er Jahren lassen den Versuch einer Positionierung der Musik in der Gegenwart erkennen in Auseinandersetzung mit der Tradition. Sie gewähren Einblick in ideelle Hintergründe der Aufbauarbeit, wobei ideologisch brisante Themen wie Bedeutung der Volkskultur oder Verhältnis von Gesellschaft und Individuum ebenso zu finden sind wie Reflexionen zum Konzert- und Ausbildungskanon und der Funktion der neuen Musik.

Der interdisziplinäre Ansatz des Projekts verbindet historische Musikwissenschaft (Institutionsgeschichte, Biographieforschung, Oral History), Zeitgeschichte und Musikästhetik mit philologischer Textanalyse und gesellschaftskritischer Reflexion. Ziel ist eine vielschichtige Kulturanalyse, womit an die Kritische Theorie und den einflussreichen aus den USA zurückgekehrten Philosophen, Komponisten und Musikkritiker Theodor. W. Adorno angeknüpft wird. Er behandelte Entwicklungen der neuen Musik der 1950- und 1960er Jahre, kulturpolitische Belange, Möglichkeiten der Erneuerung und den Umgang mit Tradition. Vor dem Hintergrund von Adornos Thesen werden die steirischen Entwicklungen mit jenen in der Bundesrepublik verglichen, Gemeinsamkeiten und Divergenzen zu Marckhls Standpunkten ausgelotet. Nach Graz bestanden direkte Verbindungen über den Musikkritiker Harald Kaufmann, der an der Akademie ein Institut für Wertungsforschung gründete, wo Adorno in den 1960er-Jahren Vorträge hielt.

Das Forschungsprojekt wird vom Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank (OeNB) gefördert.



Die Projektarbeit folgt folgenden drei Leitthemen, die im Zentrum der Forschungsarbeit stehen:

 

Diese Themen werden in den einzelnen Arbeitsbereichen aus je verschiedenen Perspektiven bearbeitet:


Der Aufbau der Institutionen der Musikerziehung in der Steiermark der Nachkriegszeit ist ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Musik- und Kulturgeschichte Österreichs nach 1945. Graz stellt dabei im österreichischen Kontext ein in der Forschung bisher kaum beachtetes Zentrum dar. Das Projekt bietet eine Zusammenschau der institutionellen Entwicklungen. Im Besonderen die Diskussion um die Etablierung neuer kultureller Aktivitäten, in deren Zuge auch das Avantgarde Festival der steirische herbst ins Leben gerufen wurde, ist im gesamtösterreichischen Kontext von Interesse und auch in ihrem Zusammenhang mit dem Aufbau der Musikerziehung in der Steiermark zu sehen. Die Debatten, in die Erich Marckhl in seinen Funktionen als Landesmusikdirektor und Direktor des Konservatoriums bzw. ab 1963 der Akademie verwickelt war, bieten hierzu interessante Einblicke. Sie betreffen vor allem Fragen der Identität und damit verbunden die spezifische Funktion musikalischer Institutionen im gegebenen Rahmen. Österreich und Steiermark wurden als kultureller Raum neu zu positionieren versucht. Unterschiedliche Perspektiven und Interessen trafen aufeinander und wurden mitunter auch heftig medial diskutiert. Das Forschungsprojekt untersucht die damaligen kulturpolitischen Konstellationen unter anderem anhand der Unterlagen und Zeitungsberichte, die sich im Nachlass des in Graz lebenden Musikkritikers Harald Kaufmann finden. Kaufmann war mit Marckhl eng vernetzt.

 

Im kulturpolitischen Kontext ist die Position von Hanns Koren (s.l. mit Erich Marckhl) wichtig. Sie wurde bisher im zeitgeschichtlichen Kontext berücksichtigt und dargestellt, aber noch nicht mit der Geschichte der Musikerziehung in Verbindung gebracht. Wie die bisherigen Arbeiten zeigen, sah sich Erich Marckhl als Landesmusikdirektor mit dem damaligen Landeshauptmannstellvertreter Hanns Koren auf einer Linie und wurde auch  - mitunter auch kritisch - in der Öffentlichkeit so wahrgenommen. Nicht zuletzt die Aufnahme von Koren unter die Ehrenmitglieder der Grazer Akademie 1977 weist auf diese Verbindung hin.

Die Analyse der kulturpolitischen Diskussionen zeigt auch institutionelle Konkurrenzen und Kooperationen auf, die im Besonderen die Beziehungen zwischen der neu gegründeten Musikakademie und der Grazer Musikwissenschaft betreffen. Das Projekt fokussiert diese bisher von der Wissenschaftsgeschichte kaum aufgegriffene Beziehung zwischen der Universität Graz und der Akademie im Fach Musikwissenschaft, die sich zumeist durch persönliche Kontakte und fachliche Personalunion ergab. Damit wird auch der Grundstein für die detaillierte Erforschung der Geschichte der Grazer Musikwissenschaft gelegt.


Anhand der Auswertung der autobiographischen Schriften Erich Marckhls, die auch Fragen der musikalischen und gesellschaftlichen Identitätsstiftung nach 1945 berühren, untersucht das Projekt ideologische Brüche und Kontinuitäten zwischen der nationalsozialistischen Zeit und der Nachkriegszeit. Damit wird ein Desiderat aufgegriffen, nämlich dass bisher kaum autobiographische Selbstzeugnisse der steirischen Akteure in die Forschung Eingang gefunden haben. [1]

Ein wichtiger Text ist hierzu der Rechenschaftsbericht Alles über meine Musik, den Marckhl über seine Entwicklung als Komponist bzw. sein musikalisches Schaffen verfasste.  Darin spielt nicht zuletzt die Frage der Wertung künstlerischer Leistung eine herausragende Rolle. Das macht auch klar, warum Marckhl als Akademiepräsident auch der von Harald Kaufmann proklamierten Etablierung von Musikforschung als Wertungsforschung an der Akademie aufgeschlossen gegenüber stand und die diesbezügliche Institutsgründung auch erfolgreich unterstützte: Das Institut für Wertungsforschung, heute Institut für Musikästhetik, nahm 1967 seine Arbeit auf. Ein weiterer Punkt, der Marckhl als Komponist besonders beschäftigte, ist die Frage nach dem Stellenwert der Tradition im Hinblick auf die Forderung nach Innovation.  Sie ist einerseits eine individuelle künstlerische Frage, andererseits aber auch eine, die die Profilierung der institutionellen Musikerziehung insgesamt in ihrer Programmatik maßgeblich prägte. Sie spiegelt sich auch in den kulturpolitischen Diskussionen der Nachkriegszeit.

Die Biografie Marckhls wird in ein Netzwerk von kulturpolitisch aktiven Mitmenschen gestellt, um überindividuelle gesellschaftliche Strukturen sichtbar zu machen. Dazu werden bisher nur einzeln fokussierte Persönlichkeiten und deren Karrierewege zu Marckhl in Beziehung gesetzt. Dabei spielt auch die Frage der Entnazifizierung eine bedeutende Rolle. Denn wie sich zeigt, war es nicht wenigen Personen, die im Zuge der institutionellen Erneuerungen nach 1945 ihre Tätigkeit in der Musik in Graz nicht fortsetzen konnten, offenbar aufgrund persönlicher Netzwerke dennoch möglich, kontinuierliche Karrieren zu verfolgen, indem sie an anderen Orten im deutschsprachigen Raum tätig wurden und dabei mitunter auch bedeutende Positionen einnahmen.
 


[1] Vgl. Martin Moll, NS-Eliten in der Steiermark und steirische NS-Eliten: Herkunft, Rolle und Selbstverständnis 1938-1945, in: NS-Herrschaft in der Steiermark. Positionen und Diskurse, hg. u.a. von Heimo  Halbrainer, Wien u.a. 2012, S. 90f.


Der Arbeitsbereich Ästhetik beschäftigt sich mit den künstlerischen und auch pädagogischen Inhalten, die den Beteiligten in der Nachkriegszeit wichtig waren und die dadurch auch die Gestaltung der Institutionen und der an diesen, mittels Lehr- und Studienplänen, verankerten Inhalte entscheidend beeinflussten. Damit wird Friedrich Geigers Forderung, zu reflektieren, ob die Verstrickung vieler Nachkriegsakteure in die NS-Diktatur auch weiterreichende Konsequenzen für die Musikausbildung beinhaltet, aufgegriffen.[1] Erich Marckhls Schriften und Vorträge  bieten zu einzelnen inhaltlichen Aspekten wertvolle Quellen.

Wichtige Themen sind die Rolle der Kunstuniversitäten in Bezug auf die Vermittlung der Moderne sowie die Frage der staatlichen Kunstförderung, wie sie etwa durch Preisausschreibungen gestaltet wird. Einen wichtigen Themenbereich bildet des Weiteren das Verhältnis von Tradition und Avantgarde, das in unterschiedlichen Kontexten kontrovers diskutiert wurde, für diverse kulturelle Institutionen als profilbildend angesehen wurde und mitunter bis heute deren Programmplanung und Positionierung prägt.




Die notwendige Kontextualisierung der Grazer Situation wird im Vergleich mit anderen nationalen und internationalen Institutionen wie etwa den Darmstädter Ferienkursen oder der Universität der Künste in Berlin vorgenommen. Dabei werden Kontinuitäten und Brüche über die Jahrzehnte und politischen Umbrüche hinweg berücksichtigt: Rückblicke, auf die auch im Dritten Reich nicht klar definierte nationalsozialistische Ästhetik und Beziehungen zu den 1920er und 30er Jahren sind Gegenstände der Forschungsarbeit. Ein wichtiges Thema wird die Darstellung der Arbeit des von Marckhl konzipierten Studios für Probleme zeitlich naher Musik sein, das bis heute als modellbildend angesehen wird,[2] in seiner Ausrichtung jedoch mit ähnlichen Aktivitäten an der Reichshochschule in Wien, als Marckhl Vorstand des Instituts für Musikpädagogik war, übereinstimmt, was näher untersucht wird.

Thematisiert wird auch die Problematik der Kanonisierung und fehlender Inhalte oder solcher, deren Kenntnis aufgrund der totalitären Unterdrückung und Vernichtung nachgeholt werden sollte. Dabei wird auch die Frage einer Auseinandersetzung mit dem Erbe der jüdischen Kultur angesprochen. Sie ist im Stellenwert, den die Wiener Schule um Schönberg für die Musik nach 1945 innehatte, greifbar, aber auch in einem größeren Kontext, der beispielsweise im Nachlass Harald Kaufmanns ersichtlich wird: Kaufmann intendierte, sich mit jüdischer Kultur auseinanderzusetzen und bereitete eine Publikation dazu vor. Diese ist als bisher unveröffentlichtes Typoskript in seinem Nachlass einzusehen.[3]

Besonderes Augenmerk gilt dem Einfluss der Auffassung von Kultur- und Gesellschaftskritik der Frankfurter Schule um Theodor W. Adorno, der nicht nur die deutsche musikalische Nachkriegsszene entscheidend mitprägte, sondern auch mit Harald Kaufmann und Erich Marckhl in Kontakt stand und mehrmals die Akademie in Graz besuchte,  deren Institut für Wertungsforschung ihn nach eigener Aussage sehr interessierte und dessen inhaltliche Ausrichtungen in der Gründungsphase er mit eigenen Ideen bereicherte.[4]

Ziel ist eine ideen-, entstehungs- und rezeptionsgeschichtliche Differenzierung der in der Musikausbildung und im Kulturbetrieb wichtigen Entwicklungen, wie sie auch Thomas Eickhoff für die wissenschaftliche Forschung zur Musik der österreichischen Nachkriegszeit hinsichtlich der Aufarbeitung des NS-Erbes gefordert hat.[5] Der verbreiteten Meinung, dass allein Verdrängen, Vergessen und Tabuisierung in der öffentlichen Debatte vorherrschend waren, muss angesichts dokumentierter einschlägiger Diskussionen und Initiativen z.B. der 1950er Jahre, wie etwa Kaufmanns Radiosendungen zur steirischen Identität, teilweise widersprochen werden.[6]

 


[1] Vgl. Friedrich Geiger, Quellenkritische Anmerkungen zum Fall Eggebrecht, in: Musik und Ästhetik 17/2013, S. 39.
[2] Stefan Kloiber, Überlegungen zur Neuen Musik, in: Im Jahrestakt. 200 Jahre Musikverein für Steiermark, hg. von Michael Nemeth, Wien u.a. 2015, S. 162.
[3] Siehe dazu u.a.: Petra Ernst, Harald Kaufmanns Projekt 'Geist aus dem Ghetto' im Spiegel kulturwissenschaftlicher Forschung - eine Annäherung, in: transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien 1 (2012), S. 42-57; Gottfried Krieger, Geist aus dem Ghetto - Zum jüdischen intellektuellen Wien der Jahrhundertwende. Ein unveröffentlichtes Buchprojekt des österreichischen Philosophen und Musikforschers Harald Kaufmann, in: transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien 1 (2012), S. 7-26; Heidy Zimmermann, 'Man glaubt gar nicht, wie wenig Gojim es gibt'. Harald Kaufmanns kulturgeschichtlicher Versuch im Licht zeitgenössischer Diskurse, in: transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien 1 (2012), S. 27-41.
[4] Siehe dazu u.a. den Briefwechsel mit Harald Kaufmann, in: Harald Kaufmann, Von innen und außen. Schriften über Musik, Musikleben und Ästhetik, hg. von Werner Grünzweig und Gottfried Krieger, Hofheim 1993, S. 263-300.
[5] Thomas Eickhoff, Mit Sozialismus und Sachertorte. Entnazifizierung und musikpolitische Verhaltensmuster nach 1945 in Österreich, in: Deutsche Leitkultur Musik? Zur Musikgeschichte nach dem Holocaust, hg. von Albrecht Riethmüller, Stuttgart 2006, S. 99.
[6] Siehe dazu u.a. Martin F. Polaschek, Entnazifizierung und Kriegsverbrecherprozesse in der Steiermark, in: NS-Herrschaft in der Steiermark. Positionen und Diskurse, hg. u.a. von Heimo Halbrainer, Wien u.a. 2012, S. 427f.

 

Erich Marckhl agierte in der Auffassung, Musikerziehung leisten zu müssen. Eine Frage, die ihn sehr beschäftigte, war, wie der einzelne sich in die Gemeinschaft einfügen sollte und wie eine solche Gemeinschaft zu gestalten sei. Hier wird ein Anknüpfen an Themen, wie sie bereits Stefan Karner und Anne C. Nagel für den Aufbau der nationalsozialistischen Institutionen dargelegt haben, deutlich. [1]
Im Projekt werden diese Themen einerseits in Hinblick auf die institutionelle Aufbauarbeit in der Nachkriegszeit behandelt, andererseits hinsichtlich ihrer Fortwirkung in aktuellen Debatten und historischen Entwicklungen seit den 1970er Jahren. Dabei sind Inhalte und Leitbilder der Musikerziehung bis ins 21. Jahrhundert Gegenstand der Forschung. Wichtige Quellen dazu stellen u.a. Dokumente zur Geschichte und Publikationen der AGMÖ (Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich) dar, die im Zuge des Projekts erstmals erschlossen und in Hinblick auf Kontinuitäten und Brüche ausgewertet werden, sowie Zeitzeugen-Interviews mit Beteiligten der Musikausbildungsszene. Die Auseinandersetzung Adornos mit Erziehungstraditionen dient der Kontextualisierung der institutionellen Neupositionierung der Nachkriegszeit sowie als Basis aktueller kritischer Reflexion. Darüber hinaus werden auch Forschungen zu musikpädagogischen Entwicklungen der 1920er Jahre einbezogen, wobei im Besonderen Leo Kestenbergs Reformideen Berücksichtigung finden.
 


[1] Vgl. Anne C. Nagel, Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934-1945, Frankfurt am Main 2012, und Stefan Karner, Die Steiermark im Dritten Reich 1938-1945. Aspekte ihrer politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Entwicklung, 3. Durchgesehene Auflage, Graz 1994.