Erich Marckhl; Foto: KUG Archiv


* 3. Februar 1902 in Celje

† 8. Juli 1980 in Graz


Marckhl studierte an der Universität Wien Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft, wo er 1925 promoviert wurde. An der Musikakademie in Wien wurde er von Franz Schmidt unterrichtet. Als Musikpädagoge war Marckhl auch während der Zeit des Nationalsozialismus‘ in gehobenen Positionen tätig. Nach dem Krieg hatte er verschieden Stellen an steirischen musikpädagogischen Institutionen inne. Ab 1957 leitete er das „Steiermärkische Landeskonservatorium“, das 1963 zur „Akademie“ und 1970 zur „Hochschule für Musik und darstellende Kunst“ erhoben wurde. Dort richtete Marckhl auch das „Studio für zeitlich nahe Musik“ ein.

Günther Eisel; Foto: KUG Archiv


* 24. September 1901 in Graz

† 29. Juni 1975 in Graz

Eisel wurde am Grazer Konservatorium ausgebildet, wo er bis 1938 auch Violine, Klavier und Orgel unterrichtete. Aufgrund seiner Ehe mit einer Jüdin wurde über ihn von 1938-1945 ein Berufsverbot verhängt. Nach dem Krieg war er maßgeblich am Wiederaufbau der Grazer Musiklehranstalten beteiligt. Während seiner Zeit als Direktor des „Steiermärkischen Landeskonservatoriums“ zählte auch Alfred Brendel zu seinen Schülern. Von 1963 bis 1973 unterrichtete Eisel an der Akademie, später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz.