* 20. November 1906 in Köflach

† 27. Dezember 1985 in Graz

Koren studierte Volkskunde und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Von 1932 bis 1936 war er Assistent an der Universität Salzburg. Nach Graz zurückgekehrt arbeitete er ab 1936 am Landesmuseum „Joanneum“. An der Universität Graz wurde er 1945 zum Dozenten, später zum Professor und Vorstand des Instituts für Volkskunde ernannt. In der Zeit von 1963 bis 1970 war er der Vertreter des steirischen Landeshauptmannes. Danach hatte er dreizehn Jahre lang das Amt des Kulturreferenten der Steiermärkischen Landesregierung inne. Im Jahr 1960 wurde er mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet.

Hanns Koren; Foto: KUG Archiv
Otto Siegl; KUG: Archiv


* 6. Oktober 1896 in Graz

† 9. November 1978 in Wien

Seine musikalische Ausbildung in den Fächern Komposition, Violine und Dirigieren erhielt Siegl an der „Schule des Musikvereins für Steiermark“. Nach musikalischer und publizistischer Tätigkeiten in Österreich ging Siegl bald nach Deutschland. Von 1933 bis 1948 unterrichtete er an der Kölner Musikhochschule Theorie und Komposition, ab 1935 war er dort als Professor tätig. Danach wechselte er an die „Akademie für Musik und darstellende Kunst“ in Wien, wo er 1967 als Professor für Komposition emeritiert wurde. In der Steiermark hatte er die Positionen des „Landesmusikdirektors“ von 1949 bis 1951, sowie die des Präsidenten des „Steirischen Tonkünstlerbundes“ von 1956 bis 1961, inne.